Peter Ramsauer, seines Zeichens aktueller Bundesverkehrsminister, Visionär und Menschenfreund, hilft mir bei meiner Yogapraxis, und dafür muss ich Ihm danken.

Es mag dem Einen oder Anderen merkwürdig erscheinen, speziell wenn er sich näher mit Peter Ramsauer und/oder Yoga beschäftigt. Aber es liegt eigentlich auf der Hand:

Ziel des Yoga ist Zufriedenheit und innerer Ruhe – der Königsweg dorthin (Raya Yoga) ist die Entwicklung und Beherrschung des Geistes und dieser Weg hat, glaubt man den Pantanjali Yoga Sutren, 8 Aspekte oder Stufen. Neben den regelmäßigen körperlichen Übungen (Asanas, der “Gymnastik”), sind die Regeln über das Verhalten gegen sich selbst (Niyama) und Anderen (Yama) die Grundlage.

Das erste Yama ist Ahimsa (अहिंसा), die Gewaltlosigkeit. Ahimsa beschränkt sich nicht allein auf das ausüben körperlicher Gewalt,  sondern soll in Gedanken, Worten und Taten praktiziert werden. Es reicht also nicht, niemandem grundlos eins vor den Latz zu hauen, nein, man sollte es auch nicht wollen wollen.

Und da sind wir auch schon bei meiner Yoga Praxis und Peter Ramsauer. Peter Ramsauer hilft mir dabei, Gewaltfreiheit in meinen Gedanken zu praktizieren, wenn ich Artikel wie den zur S21 Schlichtung in der Frankfurter Rundschau lese und sein Bild sehe. Und ich weiss, dass es noch ein weiter Weg ist, bis ich nicht bei dem Anblick seiner Visage mit viel Energie und Überzeugung Sachen denke wie

“Kann bitte bitte jemand das überhebliche Arschloch daran erinnern, durch wen und für wen er sein Amt bekleidet und sein Geld verdient, und ihn zurück in seinen bayrischen Schweinestall sperren, damit der Welt seine reaktionären Ausflüsse erspart bleiben?”

Wie gesagt. Noch ein weiter Weg, den wir gemeinsam gehen dürfen, der Peter Ramsauer und ich. Dafür Danke Peter.