Interpol - Antics
Bin gerade eher zufällig drauf gestossen, bei der halblegalen Suche nach Archive Musikfiles im Internet mittels Google’s Open Directory Search (Von Archive gibt es überigens alle Alben zum Download… ich habe 2 als CD gekauft, und daher kein schlechtes Gewissen.) Ich dachte wer Archive hört hat vielleicht auch sonst noch gute Musik auf dem Server, auch wenn er Franzose ist und tatsächlich, so ist es. Antics von Interpol ist melodischer Gitarren Rock-Pop-Krams, irgendwo zwischen Arctic Monkeys, Pre-Elektro Radiohead (Bends), Archive, mit sinnvollen Texten, eingaengigen Melodien, guter Stimme. Nicht die Neuerfindung der Musik und vielleicht ein Tick zu negativ manchmal, aber gut zu hören und mit eigenem Stil. Wer es trotz des Links nicht schafft, die Musik via Google selbst zu finden, für den gibts das ganze gezippt von mir. Irgendwo in diesem Beitrag….

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Heute morgen habe ich von einer Stefanie eine Mail mit folgendem Betreff bekommen:

Mit der Webseite www.geo.unizh.ch wirst Du nie viele Besucher bekommen!

Und ich muss sagen: da hat sie Recht!
Weiter zu lesen gibt es folgendes

Reich durch Suchmaschinen (www.geo.unizh.ch)
Lass mich eins gleich klarstellen. Ich bin faul und arrogant. Mir ist alles egal, weil ich einfach viel zu Reich bin. Ich bin viel zu Reich, um überhaupt hier zu sitzen und diesen Text zu schreiben. Daher werde ich mich kurz fassen.

Beatrix

Und DAS glaube ich dann sicher nicht. Wenn ich etwas gelernt habe, dann das ich durch www.geo.unizh.ch nicht reich werde! Nichtmal, wenn ich faul und arrogant bin…

PS: überhaupt schreibt Stefanie/Beatrix dann überhaupt nicht kurz über 4 Seiten lang irgendwas und sagt dabei, sie wäere ein Typ. Ich glaube fast, das ist alles gelogen…

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Telebibel - get satisfied Seit einiger Zeit finden sich ab und an in Züricher ÖPNV Fahrzeugen Werbetafeln für die ‘Telebibel‘. Das verzückt-entspannte Lächeln einer gutgekleideten Damen unbestimmbaren Alters mit gezupften Augenbrauen, die mit genussvoll geschlossenen Augen ein Handy an ihr Ohr drückt, offenbar um die seeligmachende Entspannung des Tagespsalms in der Hektik des Executive-Alltags ganz und gar in sich aufzusaugen.

Schon diese erste Werbung hat mich motiviert, z.B. mittels der Freiminuten diverser VoIP Anbieter wie Jajah von Hotspots in Cafes und Bars oder auch von Zuhause aus Anrufe an die Telebibel an Freunde und Bekannte zu vermitteln, um ein bisschen mehr Freude und Glück in die Welt zu bringen.
Mittlerweile sind auch andere Motiven seelig lächelnder Menschen im Umlauf, die vermutlich die gesamte Bandbreite der potentiellen Zielgruppen erschliessen soll: vom gestressten Manager, über die frustrierte Hausfrau bis zum überforderten Studenten: alle haben sie die “Zwei Minuten Atempause” bitter nötig!

Wahrlich ich sage euch! Jajah.com, wechselnde IP Adressen und die Telebibel sind das Trio zur Glückseeligkeit! Gehet hin und mehret euch! Wählet die 044 252 22 22 und vermittelt sie an die Bedürftigen des Landes!

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Adams ApplesSchon in der neunten Woche im RiffRaff in Zürich, also ranhalten:
Adams Apples!
Schwarze Komödie aus Dänemark, im Stil von ‘In China essen sie Hunde‘, nur böser, verstörender, wahnsinniger.
Der Plot: Ein Neonazi kommt zwecks verordneter Läuterung aus dem Knast direkt zu einem Pfarrer aufs Land, der bei sich bereits einen fetten Säufer und Vergewaltiger und einen Tankstellendieb und Mörder einquartiert hat. Je mehr die Charaktere gezeichnet werden, desto verwirrter wird man: von Mitgefvhl zu Ekel und zurück bleibt man etwas hilflos auf der Strecke, bei dem Versuch, die Protagonisten einzuordnen.
Überhaupt scheint sich der Film zur Aufgabe gemacht zu haben, beim Zuschauer alle denkbaren Emotionen in zufälliger Reihenfolge zu wecken: Das Lachen bleibt einem immer wieder im Hals stecken, und die wirklich widerlichen Details werden durch Humor so verdeckt, das man noch lange an ihnen hat.
Am Ende wird alles gut, aber eben doch nicht. Grossartiger Film, jedem Fan des absurden Kinos, der political incorrectness und des schwarzen Humors wärmstens zu empfehlen.

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