Aqualung - Strange and BeautifulNoch mehr Musik: Aqualung alias Matt Hales gibt es zwar schon seit ein paar Jahren (sein erstes Album erschien ~2001), aber ich bin erst durch eine Mp3 Compilation auf den Song ‘Easier to lie’ aufmerksam geworden. Jetzt hab ich mir aus den USA das aktuelle Album ‘Strange and Beatuiful’ mitgebracht, und wie man an meinen last.fm Charts sehen kann, höre ich praktisch nichts anderes mehr. Musikalisch würde ich das Album irgendwo zwischen Semisonic, Radiohead und Coldplay einordnen, auch wenn Matt Hales vom Coldplay Vergleich eher genervt ist und ihn ‘unkreativ’ findet. Aber Matt Hales hat auch bis zur Namensgebung seiner Band nichts von Jethro Tull gehört.
Auf Strange and Beautiful sind eine Reihe von Songs, die schon auf früheren Alben erschienen sind, aber das tut der Qualitaet keinen Abbruch.
Ein guter Musiker, schoene Stimme, tolles Songwriting, fantastischer Pop. Und jetzt wo ich es höre, erscheinen mal wieder überall Musikempfehlungen für die CD. Ich eben immer ein Stück hintendran beim vornedran sein :-)
Auf aqualung.net gibt es das Album ’still life’ als Stream und ein auch ein paar mp3s zum downloaden. Einen Promo-Sampler mit Livestücken und B-Seiten liegt im Moment zumindest auf meinem FTP Server: sehr schöne und lohnenswerte Tracks auch wenn man das Album schon kennt…

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Gerade bei tagesschau.de gelesen:

Der Prozess um die Millionen-Abfindungen bei der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone muss neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof hob die Freisprüche des Düsseldorfer Landgerichts gegen Deutsche-Bank-Chef Ackermann und fünf weitere Angeklagte auf.

Meinen Forderungen nach Arbeitslager und Zwangsenteignung wird zwar sicher auch das Bundesgericht nicht nachkommen, aber es hält bei mir wenigstens zum Jahreswechsel die Hoffnung aufrecht, dass Deutschland noch nicht Italien ist…
Ackermann ist ja auch noch nicht Bundespräsident.

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Pandora Fast noch besser als last.fm, auch wenn es bei mir unter Windows im Moment nur mit dem Internet Explorer funktioniert (sonst ja ein Knockout Kriterium), ist Pandora. Einfacher zu bedienen, kein Community Kram, und extrem faszinierend: Einfach einen Songtitel oder einen Interpreten eingeben, (oder auch mehrere) und Pandora durchsucht das “Music Genome Project” nach ähnlicher Musik und erstellt einen Radiostream. Man kann sich auf diese Weise bis zu 100 Radiostationen anlegen, die gespielten Songs werden jeweils mit Cover in einem Fenster dargestellt, man kann sich kurze Information dazu anzeigen lassen und Songs als Favoriten markieren, die dann automatisch der eigenen Favoritenliste hinzugefügt werden. Die Songs kann man dann natürlich gleich irgendwo bestellen, aber man kann sich auch einfach eine Merkliste mit guter Musik machen oder einfach nur Radio hoeren. Nervige Tracks kann man ausschliessen oder einfach überspringen. Extrem grossartig, schnell und simpel, ein grossartiges Tool um an neue Musik zu gelangen. All zu ausgefallen darf momentan der Musikwunsch aber noch nicht sein. Yonderboi, Silje Nergaard und Rebekka Bakken haben ihr Genom offensichtlich noch nicht hinterlassen…

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last.fm In letzter Zeit hat sich in Sachen neuer Musik bei mir kaum etwas getan. Das lag zum Teil an der mangelnden Muse, zum Teil daran, dass ich gute Musik immer auch auf CD haben will, was entweder daran scheitert, dass ich kein Geld habe, oder aber sobald ich im Laden stehe, vergessen habe, was ich eigentlich suche. Diverse Merkzettel mit gesuchter Musik sind im Zweifelsfall nie zur Hand.
Doch vergessen der Stillstand, diverse Umstaende haben die musikalische Progression vorangetrieben.
Zum einen die 124 kg CDs, die ich für lächerlich wenig Geld aus den USA mitgebracht habe, zum anderen die Entdeckung & Nutzung diverser neuer Internetressourcen.  Alles lesen »

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Arschloch.

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Union Square, San Francisco… be sure to wear a flower in your hair.
So richtige Flowerpower Stimmung kommt nicht auf, schon gar nicht in unserem Hotel am Union Square, es ist einfach nicht genug Platz zwischen all dem Aggro-Weihnachtsgedudel.
An jeder Ecke steht jemand von der Heilsarmee mit einer Handglocke, der mittels 16h Dauerklingeln die Menschen in den Wahnsinn zu treiben versucht, um ihnen dann das Geld abzunehmen. Die Geschäfte haben niedliche Hundewelpen und Kätzchen in den Schaufenstern, Rudolf the Rednose Reindeer singt den JingleBell Rock und jeder zweite Mensch trägt eine Nikolausmütze. Inklusive den ganzen Freaks, die sich hier tummeln (und es gibt verdammt viele davon), den Obdachlosen (auch davon gibt es ca. 1 pro 10m Strasse), und den Strechlimo Fahrern, die zwischen Prada und Gucci Shops pendeln, Obdachlosen und Freaks ausweichen und auf wunderbare Weise nie auf den extrem steilen Strassen von San Francisco aufzusitzen scheinen. Ausser Freaks und Obdachlosen gibt es eigentlich nur noch Chinesen, Touristen und Kaffeeverkäufer.
SF ist definitiv grossartig, Chinatown, Little Italy, Fisherman’s Wharf, Union Square, Telegraph Hill, aber ich freue mich trotzdem darauf, nach Hause zu kommen.
Und das nicht nur, weil sich eine ordentiche Grippe zuhause einfach besser auskuriert, sonder weil ich wieder anständigen Kaffee und gesundes Essen will, und mich nicht mit jedem Verkäufer erst stundenlang über mein Wohlbefinden unterhalten will, bevor ich eine Preisauskunft erhalte. Und weil…
…ich die Schweiz vermisse? Oh mein Gott, die mentale Assimilation schreitet fort.

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