das MUSS heissen, dass ich meinen Blog reaktivieren muss.
Auch wenn die Leute hier deutlich offener und kontaktfreudiger sind als in Zürich (oder ich entspannter), verstehen sie Allemanisch und reden oft irgendwie komisch. Ist doch noch ein bisschen Exil. Kann ich auch den Blogtitel in leicht abgeänderter Form lassen.

Und irgendwohin muss die Kreativität ja fliessen. Also ab jetzt wieder ab und an mehr oder weniger Kreatives. Mit oder ohne Bilder. Und verlinkt auf Facebook, so das Plugin denn funktioniert.

An einem verpeilten Sonntag ist nicht viel mit Kreativität, deswegen erstmal nur ein paar Musikempfehlungen: das meiste wurde mir von Laura entdeck, aber das ein oder ander hab ich auch selbst gefunden.

Gerade höre ich:
Music for Men

The Gossip – Music for Men, Nigelnagelneu aus 2009.

Rockende Frau, irgendwie 80er aber auch wieder nicht.

Ich find’s jedenfalls geil.
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Interpol - Antics
Bin gerade eher zufällig drauf gestossen, bei der halblegalen Suche nach Archive Musikfiles im Internet mittels Google’s Open Directory Search (Von Archive gibt es überigens alle Alben zum Download… ich habe 2 als CD gekauft, und daher kein schlechtes Gewissen.) Ich dachte wer Archive hört hat vielleicht auch sonst noch gute Musik auf dem Server, auch wenn er Franzose ist und tatsächlich, so ist es. Antics von Interpol ist melodischer Gitarren Rock-Pop-Krams, irgendwo zwischen Arctic Monkeys, Pre-Elektro Radiohead (Bends), Archive, mit sinnvollen Texten, eingaengigen Melodien, guter Stimme. Nicht die Neuerfindung der Musik und vielleicht ein Tick zu negativ manchmal, aber gut zu hören und mit eigenem Stil. Wer es trotz des Links nicht schafft, die Musik via Google selbst zu finden, für den gibts das ganze gezippt von mir. Irgendwo in diesem Beitrag….

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Tocotronic Tocotronic waren im alten Zeckenbunker von Zürich, der Roten Fabrik. Und obwohl ich keinen einzigen Tonträger von den Jungs besitze, und auch auf MP3 nur fast unkenntliche Remixe von Console vs. Tocotronics ‘Freiburg’, war ich da.
Die Vorgruppe “La Grande Illusion” aus Hamburg verhies schonmal nichts Gutes, sogar ich konnte mir mit gutem Gewissen draussen noch ein Bier gönnen, während die Figuren auf der Bühne vor sich hin gelangweilt haben.
Tocotronic selber waren dann aber recht unterhaltsam: nachdem ich vor dem Konzert eher in der Stimmung für Green Day oder Pantera war, drängelte ich mich ganz untypisch für mich recht weit vor und in die Mitte. Das garantierte lustige (Körper-)Kontakte zu Schweizern. Beste Frage: “Seid ihr extra fürs Konzert hergekommen?”. Der kleine Dicke, vor den ich mich gestellt hatte, meine damit definitiv nicht, ob ich extra die 10min mit der Tram auf mich genommen hatte, weil ich evtl. ja auch in der Roten Fabrik wohnen könnte. Meine Antwort darauf musste folgerichtig sein: “Ja, extra aus Hamburg für La Grande Illusion”. Überhaupt, diese Ambivalenz. 1000 Schweizer singen begeistert hochdeutsch  Alles lesen »

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