
Die WM in Deutschland steht vor der Tür, die Welt zu Gast bei Freunden – aber ach! Integrationsprobleme allenthalben, da wird es evtl. endlich Zeit, auf andere Kulturen zuzugehen und mehr Rücksicht zu nehmen auf deren Gebräuche und Gepflogenheiten. Zualleroberst muss auch hier die Wahrung der Menschenrechte stehen, dazu gehöhrt natührlich auch die Religionsfreiheit. Zudem wird WM erst richtig interessant, wenn sich z.B. die Iranische Nationalmannschaft an einer der unzähligen Fatwas hierzu hält.
Mein Favorit ist dabei Nummer 3 auf dieser Seite, ausgegeben von der arabischen Zeitung “Al-Watan”.
Wenn man einige kleine Regeln einhält, ist Fussballspielen danach prinzipiell erlaubt
jedoch ohne die vier Linien auf dem Fussballplatz, weil diese Linien ursprünglich von Gottlosen und dem internationalen Gesetz entworfen wurden
Na gut. Fans von Mannschaften, die sich das Stadion mit American Football Teams teilen, sind an viel mehr Linien auf dem Feld gewöhnt, warum nicht auch mal weniger.
Schiedsrichter hätten es vermutlich ohnehin etwas schwerer, denn
Ihr dürft nur mit euren normalen Kleidung oder Hosen spielen, nicht mit bunten Hosen oder nummerierter Kleidung
Da aber die gottlosen Ausrufe der Ungläubigen wie “Foul”, “Ecke” etc nicht verwendet werden sollen, gibt es ebendiese nicht, was konsequent dazu führt, dass man auch keine Schiedsrichter braucht.
Prima! Keine Schiris finde ich ok, das klappt ja z.B. beim Ultimate-Frisbee auch.
Die Forderung, gegen den Verursachers einer Verletzung beim Spiel (Fouls gibt es ja nicht) die Scharia anzurufen und im z.B. bei einem gebrochen Fuss den gleichen Schaden zuzufügen, wird vermutlich zuerst einmal nicht unkritisch aufgenommen werden, birgt aber durch explizite Zeitlupen der Vergeltung enormes Potential was die Einschaltquoten angeht, Reality TV, Sport, Splatter und Snuff in einem! Wahnsinn!
Obwohl da der Hund begraben liegt:
Während des Fussballspielens dürft ihr keine Zuschauer haben.
Ein weiterer Punkt, der schwierig zu integrieren sein wird ist dieser hier:
[...] ihr dürft nicht 11 Spieler in einer Mannschaft haben, sondern entweder weniger oder mehr [...]
Die FIFA wird vermutlich nicht zulassen, dass moslemische Mannschaften mit sagen wir, 123 Mann auflaufen, daher sind wohl nur weniger als 11 Spieler realistisch, was natürlich einen Nachteil für die entsprechenden Mannschaften bedeutet.
Richtig lustig, ausser eventuell für die Zuschauer, aber die gibt es ja eh nicht, ist jedoch folgender Punkt:
Spielt nicht 45 Minuten wie die Gottlosen, Juden, Christen und die irregeführten Clubs! Nehmt andere Spielzeiten! [...] Teilt das Fussballspiel nicht in zwei Spielzeiten, sondern in eine oder drei Zeiten!
Also würden die Iraner oder Saudi Arabien z.b. 10 Minuten später auflaufen, die Halbzeit durchspielen und nach 64 Minuten nach Hause gehen.
Das würde bedeuten, dass der uralte Fussball-Witz, bei dem eine Mannschaft nach 45min nach Hause geht, und nach 70min das erste Tor fällt, endlich war wird!
Trotzdem:
Blosse Freude und Unterhaltung sind nicht erlaubt.
Darauf wagt ja nun auch niemand zu hoffen, zumindest nicht bei der deutschen Mannschaft…
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