Gemeinsam. Gegen Turner.Mein Beitrag zum aktuell tobenden Wahlkampf zur Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl im Oktober. Sebastian Turner mag alle: Omas, Kinder, Katzen, Pizzabäcker. Er will alles: Sicherheit, Sauberkeit, Arbeit, Umwelt und Rommel’sche Weltoffenheit. Er kann alles: äh. Pizza backen? Katzen streicheln? Mit Omas diskutieren, ob er ihnen über die Strasse helfen darf…

Und das alles: miteinander. Ich denke: nein, Schwiegersohn bin ich selber.

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Durch Zufall bin ich gerade auf ein Video gestossen, dass einen Beitrag von Til Schweiger zum Thema sexueller Missbrauch in der Talkshow von Markus Lanz zeigt – Perlen der Fernsehkultur, die aufgrund der selbstgewählten (weitgehenden) TV-Abstinenz an mir in der Regel vorbei gehen.

In diesem Fall dachte ich mir jedoch, dass es evtl. nicht ganz uninteressant ist mal zu sehen, ob und wenn ja wie hohl Til Schweiger wirklich ist. Dazu kann sich jeder selbst sein Urteil hier bilden:

Til macht seinem Nachnamen leider keine Ehre

Til macht seinem Nachnamen leider keine Ehre

“Ich verurteile jetzt nicht alle Intellektuelle, ich beachte mich selber als intellektuell.”
Aha.

Dazu lohnt es sich vielleicht, mal einen Blick auf die Definition eines “Intellektuellen” bei Wikipedia zu werfen:
“Für die Soziologie [...] sind intellektuelle Menschen solche, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen.”

Check Auftritt Till Schweiger:

  • Mensch – check
  • öffentlich Dinge zur Sprache bringen – check
  • außerhalb eigener Sachkompetenz & Verantwortung – check
  • reden und schreiben – möööööb

Würde er doch lieber das tun, wozu sein Nachname ihn anrät.

PS: Das Video war übrigens ein Querverweis von einem Hagen Rether Video gegen das Fleischessen auf Youtube.

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Peter Ramsauer, seines Zeichens aktueller Bundesverkehrsminister, Visionär und Menschenfreund, hilft mir bei meiner Yogapraxis, und dafür muss ich Ihm danken.

Es mag dem Einen oder Anderen merkwürdig erscheinen, speziell wenn er sich näher mit Peter Ramsauer und/oder Yoga beschäftigt. Aber es liegt eigentlich auf der Hand:

Ziel des Yoga ist Zufriedenheit und innerer Ruhe – der Königsweg dorthin (Raya Yoga) ist die Entwicklung und Beherrschung des Geistes und dieser Weg hat, glaubt man den Pantanjali Yoga Sutren, 8 Aspekte oder Stufen. Neben den regelmäßigen körperlichen Übungen (Asanas, der “Gymnastik”), sind die Regeln über das Verhalten gegen sich selbst (Niyama) und Anderen (Yama) die Grundlage.

Das erste Yama ist Ahimsa (अहिंसा), die Gewaltlosigkeit. Ahimsa beschränkt sich nicht allein auf das ausüben körperlicher Gewalt,  sondern soll in Gedanken, Worten und Taten praktiziert werden. Es reicht also nicht, niemandem grundlos eins vor den Latz zu hauen, nein, man sollte es auch nicht wollen wollen.

Und da sind wir auch schon bei meiner Yoga Praxis und Peter Ramsauer. Peter Ramsauer hilft mir dabei, Gewaltfreiheit in meinen Gedanken zu praktizieren, wenn ich Artikel wie den zur S21 Schlichtung in der Frankfurter Rundschau lese und sein Bild sehe. Und ich weiss, dass es noch ein weiter Weg ist, bis ich nicht bei dem Anblick seiner Visage mit viel Energie und Überzeugung Sachen denke wie

“Kann bitte bitte jemand das überhebliche Arschloch daran erinnern, durch wen und für wen er sein Amt bekleidet und sein Geld verdient, und ihn zurück in seinen bayrischen Schweinestall sperren, damit der Welt seine reaktionären Ausflüsse erspart bleiben?”

Wie gesagt. Noch ein weiter Weg, den wir gemeinsam gehen dürfen, der Peter Ramsauer und ich. Dafür Danke Peter.

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NYLon Promoalbum

NYLon - Desperado

Während ich für meinen drohenden Umzug packe, hat mir iTunes plötzlich ein sehr prägnantes Harmonica Intro um die Ohren gehauen, dass den großartigen Remix eines Songs einläutet, bei dem ein begnadeter Bluesharp Spieler einen Gastauftritt in einem ambitionierten Eletrocpop Projekt hatte, und mit unglaublichem Verve, treibender Funkyness, Blues, der aus den tiefen einer tragischen Vergangenheit kommt und Energie, wie sie nur bei jungen Genies zu finden ist, seine Seele in einen Song gelegt hat, der seines Gleichen sucht. Das Projekt trug den Namen NYLon (Assoziationen von NY und London waren die äußerst originelle Idee dahinter) und ist evtl. auch deshalb nie so recht ins Rollen gekommen.
Höre und Staune: NyLon – Desperado Remix !

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Alexander "Lord Helmchen" Lukaschenko

Ist Lukaschenko der neue Lord Helmchen?

Kompensiert Alexander Lukaschenko mit dieser Kopfbedeckung oder ist das doch einfach nur eine mobile Hubschrauberlandeplattform auf seinem Kopf?

Wie es endet mit wahnsinnigen Diktatoren mit übergroßen Hüten zeigt das Schicksal von Lord Helmchen im Film Spaceballs: am Ende wird die Selbstzerstörung aktiviert und der irre Ursupator muss in der Notfallkapsel fliehen.

Vielleicht kann ja die EU doch noch vor der Selbstzerstörung Weißrusslands vor lauter Krediten, Ratingagenturen und Frauenfußball mal dem ein oder anderen Diktator auf die Finger klopfen und ein ehrlich gemeintes “Du Du Du!” zuraunen!

Für das Wort “Diktator” im Zusammenhang mit dem Mann mit der Rotzbremse links bekommt man in ebendiesem Weissrussland übrigens 3 Jahre Gefängnis. Als Urlaubsziel fällt das dann für mich wohl vorerst aus.

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Angie Upskirt

Angela Merkel zum Glück blickdicht untenrum

Beim Spiel der Frauen Fussball WM in Wolfsburg in der ARD konnte man Bundeskanzlerin Angela Merkel eindeutig und sekundenlang in den Schritt sehen – ein Erlebnis, dass ich persönlich als noch schrecklicher empfinde als das Atomunglück in Fukushima oder sämtliche Medienauftritte KT zu Guttenbergs zusammen.
Gerade, als ich dachte, dass dies entgegen meiner Erwartung ein höchst unterhaltsames und höchst attraktives Spiel – mit höchst attraktiven Spielerinnen nebenbei bemerkt – sein, kam ein Kameraschwenk auf unser aller Bundeskanzlerin, die sich einigermassen unvorteilhaft von Frontal schräg unten durch das Geländer des VIP Balkons gefilmt, mit ihren Nachbarinnen unterhielt – Perspektive, Haltung der Kanzlerin und drohende Bewegung der leicht seitlich sitzenden Regierungschefin verkündeten Unheil – doch der Kameramann (?) hielt weiter drauf bis es dann passiert war – die Nation musste verschreckt sekundenlang den blickdichten Zwickel der Kanzlerin erblicken. Ich weiss nicht, ob es einfach die Tatsache war, dass ich einfach den Schritt des Staatsoberhaupts (komm mir jetzt keiner mit Christian Wulff!) nicht sehen will, weil ich soweit möglich nicht einmal ihr Gesicht aufgedrängt bekommen möchte. Oder die Angst, dass eben dieser Ausschnitt jetzt Tage- und Wochenlang durch Medien, Internet und vor allem mein Gedächtnis wabern wird.
Eine solch vollkommene Dekonstruktion vermochte ich mir in meinen künsten / wüstesten Träumen nicht vorzustellen. Dem ARD Kameramann / Verantwortlichen der Bildregie wünsche ich viel Erfolg bei seinem nächsten Job in Tadschikistan.

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